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Методические подходы к анализу финансового состояния предприятия

Проблема периодизации русской литературы ХХ века. Краткая характеристика второй половины ХХ века

Ценовые и неценовые факторы

Характеристика шлифовальных кругов и ее маркировка

Служебные части речи. Предлог. Союз. Частицы

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Das Problem der Synonymie. Funktionen der Synonyme.




Unter Synonymen versteht man solche Wörter, deren Bedeutungen bedeutungsgleich, -ähnlich oder sinnverwandt sind. Aber sie haben noch etwas, was sie unterscheidet.

P 1: Die Unterschiede tragen entweder einen begrifflichen Charakter oder einen stilistischen: z.B. zwei Synonyme „gehen“ und „schlendern“. Das zweite Verb hat eine zusätzliche Information (ziellosgehen); sie unterscheiden durch ein Sem; Aber in dem Paar „Gespräch“ — „Schwätzchen“ unterscheiden sich zwei Wörter durch die stilistische Beleuchtung (das zweite Wort ist emotional gefärbt).

P 2: Synonymität zweier oder mehrerer sprachlichen Äußerungen gilt als ein universelles Prinzip in allen Sprachen. Es herrscht jedoch in der Sprachwissenschaft relative Einigkeit, dass es reine Synonyme im Sinne bedeutungsidentisch nicht gibt.

P 3: Wie entstehen die Synonymen: bestimmte Wörter in der Sprache (semantisch verschieden) beziehen sich auf einem Gegenstand, der alle Seiten seiner Bedeutung nicht in einer lexischen Bedeutung ausdrücken kann

Deshalb sind das Zeichen (Benennung, Lautkomplex des Wortes) und das Bezeichnete nicht gleich: Frau (Denotat) = Lebewesen, Person, weiblich, erwachsen; F-r-a-u =Lautkomplex; dazu hat das Denotat noch viele Bezeichnungen aus einer anderen Sicht (Weib, Evas Tochter usw.). Nur nach der Komponentenanalyse kann man die stilistische und begriffliche Unterschiede der Synonymen feststellen.

Synonyme erfüllen folgende stilistische Funktionen:

  1. Ausdrucksvariation, um Wiederholungen zu vermeiden. So kann z.B. ein deutsches durch ein Fremdwort ersetzt werden (der Wortschatz – das Lexikon),
  2. Euphemismus ("verhüllender Ausdruck"), wenn man die direkte Bedeutung vermeiden will (vollschlank statt dick);
  3. Bildhaftigkeit und Anschaulichkeit; die Wörter Haupt, Kopf und Birne unterscheiden sich durch ihre Stilfärbung
  4. Kontrast; dabei werden Synonyme absichtlich nebeneinander gesetzt, um deren Unterschied zu verdeutlichen: Man bringt ihn in einen Raum, nicht in ein Zimmer, nein, in einen Raum!

Die Synonyme haben verschiedene stilistische Markierungen:

  • eine besondere Gruppe bilden die so genannten kontextuellen Synonyme. Sie werden in der Sprache benutzt, um ständige Wiederholungen zu vermeiden. Man spricht in solchen Fällen von kontextueller Ersetzbarkeit. Wörter wie díe Kinder und die Zukunft der Nation sind nicht synonym, aber in bestimmten Kontexten sind sie leicht austauschbar; kontextuale Synonyme sind keine lexikologische, sondern eine stilistische Erscheinung.
  • Gemeinsprachliche Synonyme sind bekanntlich Wörter, die gleiche oder gering schattierte logisch-gegenständliche Bedeutung haben sowie durch variierte stilistische Bedeutung gekennzeichnet sind. Völlig oder fast sinngleich können nationale und territoriale Synonyme (Dubletten) einerseits sowie fremdsprachige und deutsche Synonyme (Dubletten) andererseits sein. Die gleichbedeutenden Lexeme Brötchen – Semmel sind beide normalsprachlich, aber unterschiedlich territorial gebunden.

 

14. Thematische Reihen, thematische Gruppen und synonymische Reihen als materielle Voraussetzung der Variabilität in der Sprache.

Materielle Voraussetzung für eine treffende Wortwahl sind variable Elemente der Sprache auf allen Ebenen der Sprachstruktur. Auf der lexischen Ebene sind das thematische Gruppen, thematische Reihen und synonymische Reihen.

Eine thematische Gruppe enthält eine Menge von Wörtern, die einen gemeinsamen begrifflichen Kern haben, der die Bedeutung des Wortes ausmacht (es heißt semantische Dominante), aber sie unterscheiden sich voneinander durch modifizierendes Sem („Stützwort“ nach Riesel). Sprechen — mündlich Worte formen; vereinigt eine Menge von den so genannten verba dicendi.

Die thematische Gruppe wird in den ihr untergeordneten thematischen Reihen präzisiert.

Eine thematische Reihe wird zuerst durch das Stützwortbzw. die Stützwortgruppe jeder thematischen Reihe präzisiert, und dann durch eine synonymische Reihe. Die thematischen Reihen drücken untereinander verwandte, aber dennoch nicht gleiche Begriffe aus. Z.B. folgende Verben: flüstern, antworten, schreien, erklären usw. Das Stützwort (die Dominante) ist das Verb „sprechen“. Innerhalb dieser thematischen Gruppe kann man folgende thematischen Reihen unterscheiden: leise sprechen (flüstern), laut sprechen (schreien) — erklärend sprächen (erklären) usw.

Innerhalb jeder thematischen Reihe befinden sich synonymische Reihen, die durch eine gemeinsame Dominante verbunden sind, aber durch verschiedene stilistische Beleuchtung unterscheiden. Die synonymischen Reihen enthalten oft nur stilistische Synonyme (leise sprechen— raunen, flüstern; laut sprechen — brüllen, schreien).

Das Vorhandensein der thematischen Gruppen, thematischen Reihen und synonymischen Reihen, die daraus entstehen, ist noch eine Quelle der Anschaulichkeit und dadurch der Expressivität der Sprache

Die selektive Stilkonzeption lautet: dieselbe Information kann mittels verschiedener sprachlichen Selektionen übermittelt werden: j-n um Ruhe bitten; Ruhe! Halt den Mund!, Bitte seid still. Stilistische Selektion bedeutet nicht eine x-beliebige Wahl der sprachlichen Mittel, sondern die Wahl aus einer Menge von Spracheinheiten, die in der synonymischen Reihe zueinander stehen.

 




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